- „Kunst kommt von Können, nicht von Wollen, sonst müsste es ja Wunst heißen.“
Karl Valentin (1882-1948), deutscher Komiker
Wir entwerfen tragfähige, zukunftssichere Softwarearchitekturen.
Das ist nicht unbedingt der bequemste Weg zum Ziel. Aber wir haben immer wieder
erlebt, dass sich diese Investition rechnet - oft noch im aktuellen Projekt,
spätestens bei der nächsten größeren Änderung.
Wie gut eine Architektur ist, zeigt sich häufig dann, wenn Komponenten zum
ersten Mal wiederverwendet werden sollen, Anforderungen wachsen oder sich
Rahmenbedingungen ändern.
Dann rächt sich jede unnötige Abkürzung und jede vereinfachende Annahme, die
während der Entwicklung getroffen, aber nicht bewusst gemacht wurde. Gute
Software ist robust gegenüber Änderungen und Erweiterungen - und oft auch
weniger fehleranfällig.
Gutes Design reduziert Komplexität, statt sie nur zu verschieben. Es macht
Schnittstellen, Zuständigkeiten und Annahmen sichtbar und wählt das
Abstraktionsniveau so, dass ein System verständlich bleibt, ohne unnötig starr
zu werden.
Das erfordert neben einem soliden, strukturierten Vorgehen auch Erfahrung und
Fingerspitzengefühl. Nicht jede Entscheidung lässt sich aus einer Methode oder
einem Architekturhandbuch ableiten.
Donald E. Knuth betitelte sein 1968 erschienenes Buch nicht ohne Grund mit
"The Art of Computer Programming". Programmierung und Systementwurf sind
Ingenieursarbeit - und an manchen Stellen eben auch eine Kunst.
Diese Kunst betreiben wir seit vielen Jahren und mit unverändertem Respekt vor
der Komplexität realer Systeme.