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Seit kurzem ist das finale Windows XP Service Pack 2 verfügbar.
Es funktioniert nicht in allen Fällen reibungslos, nachfolgend einige
bei uns aufgetretene Probleme und deren Lösung (Vorsicht, keine Gewähr!):
Einbindung von Virenscannern in das "Sicherheitscenter"
Die Firmen F-Secure, Symantec (Norton Antivirus) und McAfee haben alle Updates
Ihrer Produkte herausgebracht, die eine Erkennung durch das Sicherheitscenter
ermöglichen. Teilweise muss man dazu die manuellen Updateverfahren wählen.
Die Alternative ist die Aktivierung der Checkbox im Sicherheitscenter,
die anzeigt, dass man selbst die Funktion des Virenscanners überwacht.
Im Fall von F-Secure ist zu beachten, dass dieses Produkt über verschiedene
Vertriebskanäle erhältlich ist (z.B. WSKA). Leider werden bei diesen Varianten
auch andere Update-Server benutzt und die Versionsnummern können sich
unterscheiden. Konkret bei der WSKA-Version wurde kein automatisches Update
dazu eingespielt und das F-Secure SP2-Update ließ sich nicht einspielen
(Stand 12.8.2004).
Probleme mit DirectX / Halo
Es gibt bei Microsoft
einen Fix, der Problem mit dem Microsoft-Spiel (!) Halo beschreibt,
der im Zusammenhang mit 256-MByte-Grafikkarten auftritt.
Ein anderer Bug betrifft ein unsichtbares Menü in Halo (die Einleitungsvideos
werden korrekt angezeigt).
Im Web finden sich Hinweise, dass auch mit anderen Karten Probleme auftreten.
Treiberupdates (und -downgrades!) brachten meist nichts, bei einigen Leuten half
das Neueinspielen eines aktuellen BIOS. Es reicht aber bereits aus,
die "Graphics Aperture Size" im BIOS-Setup auf einen kleineren Wert zu setzen.
Nutzung von Peer-To-Peer Software
Bei Nutzung von Peer-To-Peer- und anderer Software kann nach Einspielen
von SP2 die EventId 4226 auftreten. Dies ist das sichtbare Indiz dafür, dass
Microsoft eine "Wurmdrossel"
eingebaut hat, die die Anzahl parallel geöffneter IP-Verbindungen auf 10 begrenzt.
Man kann diesen Parameter wieder auf sinnvolle Werte erhöhen, indem man
einen Patch anwendet.
Ahead Nero 6
Es gibt zur Beseitigung von Inkompatibilitäten bei Ahead
eine neue Version von Nero (6.3.1.20).
IBM Thinkpad
Bei der Installation von SP2 wird der Bootsektor offenbar neu geschrieben.
Im Fall der IBM Thinkpads wird dabei die "Predesktop Area" deaktiviert, so
dass die blaue "Access IBM"-Taste nicht mehr funktioniert.
In den neueren Versionen (z.B. T42p) wird dabei nicht mehr mit einer
Host Protected Area (HPA bzw. "IBM Hidden Protected Area")
sondern einer speziellen Partition namens "IBM_SERVICE" (Typ 12) gearbeitet.
Um einen einmaligen Boot zu ermöglichen, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:
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| Die Service-Partition muss aktiviert sein. | |
| Die NTFS-Partition muss versteckt werden (Typ 7h -> Typ 17h) | |
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Besser ist es, das ursprüngliche Verhalten wiederherzustellen. Dazu kann man z.B.
IBM Rescue & Recovery erst deinstallieren und dann die Version 2.0 neu
installieren, danach ist der Bootsektor wiederhergestellt.
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