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Einführung
Die Iomega iConnect
ist ein sehr günstiger USB-Netzwerkadapter, der verkabelt oder Wireless
genutzt werden kann. Sie hat 4 USB-2.0-Ports und ein internes Flash,
von dem das Betriebssystem gebootet wird.
Es bietet sich an, auf diesem Gerät ein vollständiges Linux zu installieren.
Das gestaltet sich normalerweise etwas schwierig, weil im Normalfall nur vom internen
Flash-Speicher gebootet wird.
Allerdings hat die congenio eine Lösung dafür: den iConnect-Stick.
Dazu benötigt man lediglich einen geeigneten USB-Stick (die iConnect bootet nicht von allen Sticks,
z.B. nicht vom Patriot XPorter XT Rage) mit mindestens 2 GByte Kapazität und unser
iConnect-USB-Stick-Image
(Download-Größe ca. 190 MByte).
Dieses lädt man sich herunter und überträgt es folgendermaßen auf einen USB-Stick (der Stick wird
hierdurch komplett gelöscht!):
Mit Linux
Aufruf mit:
| dd if=iconnect-stick.raw of=/dev/sdX" |
Wobei X der Laufwerksbuchstabe ist, den der USB-Stick einnimmt. Nach dem Einstecken des Sticks
kann man meist in der Ausgabe von:
sehen, welchen Laufwerksbuchstaben er bekommt. Falls er automatisch
gemounted wird, muss man ihn vor dem Aufspielen mit:
unmounten.
Mit Windows
Dazu lädt man sich zuerst das Programm ImageWriter
herunter und brennt damit das Image auf den USB-Stick (diesen muss man zuerst im ImageWriter auswählen).
Vorbereitung der iConnect
- Ausstecken der Stromzufuhr zur iConnect und aller angeschlossenen USB-Geräte.
- Anschließen des vorbereiteten USB-Sticks (nur diesen!) an die iConnect.
- An der Rückseite der iConnect befindet sich eine kleine Öffnung mit der Aufschrift "Reset".
- Mit einer Büroklammer o.ä. den hinter diesem Loch befindlichen Taster drücken.
- Während der Taster gedrückt gehalten wird, den Strom wieder anschließen.
- Abwarten, bis die vordere linke LED aufhört, schnell blau zu blinken (ca. 15s).
- Den Taster erst loslassen, wenn die LED rot leuchtet.
- Nach wenigen Sekunden beginnen die linke LED rot und die LED über dem USB-Anschluß des
USB-Sticks blau zu blinken.
- Nun beginnt die iConnect mit der endgültigen Einrichtung des USB-Sticks. Das dauert mindestens
einige Minuten - wie lange genau, ist stark abhängig von der Geschwindigkeit des Sticks,
denn es werden ca. 1 GByte Daten darauf entpackt.
- Nach Abschluss der Einrichtung leuchten alle LEDs über den USB-Ports kurz auf und die iConnect startet neu.
- Nach dem erfolgten Neustart ist die iConnect nach ein paar Sekunden bereit (die linke LED leuchtet blau und
blinkt dazu rot).
- Der Login kann über Netzwerk per SSH als Benutzer "root" mit dem Passwort "congenio" erfolgen.
Besonderheiten
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Die iConnect wird durch unser Image so vorbereitet, dass sie fortan automatisch von einem angeschlossenen
USB-Stick startet. Dieser kann an jedem USB-Port angesteckt sein. Vorzugsweise schließt man ihn hinten an,
denn die Priorität der Ports ist 1 > 2 > 3 > 4, wobei Port 1 der hintere, einzelne Port ist,
danach geht es vorne weiter von links (2) bis rechts (4).
Falls kein bootfähiger USB-Stick gefunden wird, wird automatisch der interne Flash-Speicher gebootet,
dessen Inhalt durch unsere Software nicht verändert wird. Dadurch bleibt die iConnect ohne den USB-Stick weiterhin
wie gewohnt funktionsfähig, nur das Booten dauert dann ein bisschen länger als früher.
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Auf dem USB-Stick ist nach dem ersten Start ein normales Debian 6.03 mit einem
speziell für die iConnect angepassten Linux-Kernel 3.2.7.installiert, das sich per DHCP auf der
LAN-Schnittstelle eine IPv4-Adresse holt (Fallback-Adresse ist 192.168.168.168). IPv6 ist ebenfalls
möglich. Durch Anpassen der Datei /etc/network/interfaces kann auch das WLAN konfiguriert werden.
Mittels hostapd könnte man auch einen WLAN-Access-Point damit bauen, siehe
z.B. hier
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Die LED-Steuerung ist funktionsfähig und wird benutzt, indem unter /lib/udev/rules.d/99-usb-leds.rules
ein Skript aufgerufen wird, das beim Ein- und Ausstecken die USB-LEDs steuert. Darüber hinaus existiert
ein Skript /etc/init.d/iconnect-leds, welches beim Start und Shutdown die Steuerung übernimmt.
Es bewirkt, dass beim Zugriff per SSH die OTB-LED flackert. Um dies auch per IPv6 zu ermöglichen,
wurde eine aktuellere Version von IPTABLES verwendet.
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GNU GPL Obligationen
Wie schon geschrieben, basiert die Software auf Debian Linux 6.0.3.
Der Kernel 3.2.7 stammt von Kernel.org und wurde mit
diesen Patches angepasst.
Das Verfahren zum Finalisieren des USB-Sticks basiert auf dem
Iomega iConnect Imager.
Normalweise ist es nur mittels Reset-Taster beim Start möglich, eine alternative uBoot-Konfiguration zu wählen,
mit der man von einem USB-Stick booten kann (z.B. den iConnect Imager). Mit einem angepassten Imager
werden dann beim ersten Start die uBoot-Konfiguration wie gewünscht abgeändert, die Partitionierung modifiziert
und die Debian-Dateien entpackt.
Haftungsausschluss
Obwohl wir das o.a. Verfahren und unsere Software nach bestem Wissen und Gewissen getestet haben, haften
wir nicht für etwaige Schäden.
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