Debian Linux auf der Iomega iConnect

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©1997-2012 congenio GmbH




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congenio Einführung
Die congenio Iomega iConnect ist ein sehr günstiger USB-Netzwerkadapter, der verkabelt oder Wireless genutzt werden kann. Sie hat 4 USB-2.0-Ports und ein internes Flash, von dem das Betriebssystem gebootet wird.
Es bietet sich an, auf diesem Gerät ein vollständiges Linux zu installieren. Das gestaltet sich normalerweise etwas schwierig, weil im Normalfall nur vom internen Flash-Speicher gebootet wird. Allerdings hat die congenio eine Lösung dafür: den iConnect-Stick.
Dazu benötigt man lediglich einen geeigneten USB-Stick (die iConnect bootet nicht von allen Sticks, z.B. nicht vom Patriot XPorter XT Rage) mit mindestens 2 GByte Kapazität und unser congenio iConnect-USB-Stick-Image (Download-Größe ca. 190 MByte). Dieses lädt man sich herunter und überträgt es folgendermaßen auf einen USB-Stick (der Stick wird hierdurch komplett gelöscht!):
congenio Mit Linux
Aufruf mit:
dd if=iconnect-stick.raw of=/dev/sdX"
Wobei X der Laufwerksbuchstabe ist, den der USB-Stick einnimmt. Nach dem Einstecken des Sticks kann man meist in der Ausgabe von:
dmesg
sehen, welchen Laufwerksbuchstaben er bekommt. Falls er automatisch gemounted wird, muss man ihn vor dem Aufspielen mit:
umount /dev/sdX
unmounten.
congenio Mit Windows
Dazu lädt man sich zuerst das Programm congenio ImageWriter herunter und brennt damit das Image auf den USB-Stick (diesen muss man zuerst im ImageWriter auswählen).
congenio Vorbereitung der iConnect

  1. Ausstecken der Stromzufuhr zur iConnect und aller angeschlossenen USB-Geräte.
  2. Anschließen des vorbereiteten USB-Sticks (nur diesen!) an die iConnect.
  3. An der Rückseite der iConnect befindet sich eine kleine Öffnung mit der Aufschrift "Reset".
  4. Mit einer Büroklammer o.ä. den hinter diesem Loch befindlichen Taster drücken.
  5. Während der Taster gedrückt gehalten wird, den Strom wieder anschließen.
  6. Abwarten, bis die vordere linke LED aufhört, schnell blau zu blinken (ca. 15s).
  7. Den Taster erst loslassen, wenn die LED rot leuchtet.
  8. Nach wenigen Sekunden beginnen die linke LED rot und die LED über dem USB-Anschluß des USB-Sticks blau zu blinken.
  9. Nun beginnt die iConnect mit der endgültigen Einrichtung des USB-Sticks. Das dauert mindestens einige Minuten - wie lange genau, ist stark abhängig von der Geschwindigkeit des Sticks, denn es werden ca. 1 GByte Daten darauf entpackt.
  10. Nach Abschluss der Einrichtung leuchten alle LEDs über den USB-Ports kurz auf und die iConnect startet neu.
  11. Nach dem erfolgten Neustart ist die iConnect nach ein paar Sekunden bereit (die linke LED leuchtet blau und blinkt dazu rot).
  12. Der Login kann über Netzwerk per SSH als Benutzer "root" mit dem Passwort "congenio" erfolgen.
congenio Besonderheiten
congenio
Die iConnect wird durch unser Image so vorbereitet, dass sie fortan automatisch von einem angeschlossenen USB-Stick startet. Dieser kann an jedem USB-Port angesteckt sein. Vorzugsweise schließt man ihn hinten an, denn die Priorität der Ports ist 1 > 2 > 3 > 4, wobei Port 1 der hintere, einzelne Port ist, danach geht es vorne weiter von links (2) bis rechts (4). Falls kein bootfähiger USB-Stick gefunden wird, wird automatisch der interne Flash-Speicher gebootet, dessen Inhalt durch unsere Software nicht verändert wird. Dadurch bleibt die iConnect ohne den USB-Stick weiterhin wie gewohnt funktionsfähig, nur das Booten dauert dann ein bisschen länger als früher.
congenio
Auf dem USB-Stick ist nach dem ersten Start ein normales Debian 6.03 mit einem speziell für die iConnect angepassten Linux-Kernel 3.2.7.installiert, das sich per DHCP auf der LAN-Schnittstelle eine IPv4-Adresse holt (Fallback-Adresse ist 192.168.168.168). IPv6 ist ebenfalls möglich. Durch Anpassen der Datei /etc/network/interfaces kann auch das WLAN konfiguriert werden. Mittels hostapd könnte man auch einen WLAN-Access-Point damit bauen, siehe congenio z.B. hier
congenio
Die LED-Steuerung ist funktionsfähig und wird benutzt, indem unter /lib/udev/rules.d/99-usb-leds.rules ein Skript aufgerufen wird, das beim Ein- und Ausstecken die USB-LEDs steuert. Darüber hinaus existiert ein Skript /etc/init.d/iconnect-leds, welches beim Start und Shutdown die Steuerung übernimmt. Es bewirkt, dass beim Zugriff per SSH die OTB-LED flackert. Um dies auch per IPv6 zu ermöglichen, wurde eine aktuellere Version von IPTABLES verwendet.
congenio GNU GPL Obligationen
Wie schon geschrieben, basiert die Software auf congenio Debian Linux 6.0.3. Der Kernel 3.2.7 stammt von congenio Kernel.org und wurde mit congenio diesen Patches angepasst. Das Verfahren zum Finalisieren des USB-Sticks basiert auf dem congenio Iomega iConnect Imager. Normalweise ist es nur mittels Reset-Taster beim Start möglich, eine alternative uBoot-Konfiguration zu wählen, mit der man von einem USB-Stick booten kann (z.B. den iConnect Imager). Mit einem angepassten Imager werden dann beim ersten Start die uBoot-Konfiguration wie gewünscht abgeändert, die Partitionierung modifiziert und die Debian-Dateien entpackt.
congenio Haftungsausschluss
Obwohl wir das o.a. Verfahren und unsere Software nach bestem Wissen und Gewissen getestet haben, haften wir nicht für etwaige Schäden.

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